Wenn kurzfristig Pflege benötigt wird
Ob nach einem Krankenhausaufenthalt, einem plötzlichen Pflegefall in der Familie oder einer sich verschlechternden Erkrankung – wenn schnell Unterstützung nötig ist, ist es oft schwer, in der Situation selbst den Überblick zu behalten. Diese Seite bündelt die wichtigsten Anlaufstellen, je nachdem, welche Art von Pflege gerade gebraucht wird.
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Ambulante Pflegedienste übernehmen die Pflege in der eigenen Wohnung – von der Grundpflege (z. B. Waschen, Anziehen) über medizinische Behandlungspflege bis zu hauswirtschaftlicher Unterstützung. Viele Dienste können auch kurzfristig, teils innerhalb weniger Tage, mit der Versorgung beginnen.
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete, vollstationäre Unterbringung – etwa direkt nach einem Krankenhausaufenthalt, wenn die häusliche Versorgung noch nicht sichergestellt ist, oder wenn pflegende Angehörige eine Auszeit brauchen. Die Pflegekasse beteiligt sich unter bestimmten Voraussetzungen an den Kosten.
Bei Beatmungspflege, komplexen Wunden oder anderem intensivpflegerischem Bedarf braucht es besonders qualifizierte Dienste. Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) unterstützt zusätzlich bei stark belastenden Symptomen in einer fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung – auf ärztliche Verordnung, meist kurzfristig erreichbar.
Palliativpflege lindert Schmerzen und Beschwerden bei schwerer, nicht mehr heilbarer Erkrankung – ambulant, stationär im Hospiz oder auf einer Palliativstation. Ziel ist Lebensqualität statt Heilung, für Betroffene ebenso wie Unterstützung für Angehörige.